Das neue Projekt

Ein Dachgepäckträger!

Ca. 2,20 x 1,40m und genau das richtige als Hut für unseren Almond.

Weitere Bilder folgen…

Falls ihr den Kaffee-Kultbus und uns live erleben möchtet…
Einfach unter 0172/7682213 anrufen, oder eine E-Mail an yogi[@]kaffee-kultbus.de schicken.

Innenausbau

Der Ausbau zum Kaffee-Kultbus startet!
Damit Almond ein einsatzfertiger Kaffeebus wird, haben wir uns überlegt folgende Ausbaumaßnahmen vorzunehmen:
– Versiegelung des Bodens und Verlegen von Laminat auf Trittschallmatten zusammen mit der Erneuerung der Innenverkleidung
– Einbau von Frisch-und Abwassertanks zur autarken Wasserversorgung
– Einbau eines Stromverteilers mit FI-Schalter und Absicherung der einzelnen Anschlüsse
– Einbau einer Wasserpumpe aus dem Gastrobereich, um den notwendigen Wasserdruck der Kaffeemaschine zu gewährleisten
– Schaffen von Stauraum für alle für den Betrieb benötigten Kleinteile
Und einiges soll noch dazu kommen…

Das Boden-Projekt…

„Denk dran, du arbeitest mit Wasser. Du solltest den Boden entsprechend versiegeln. Sonst rostet er und wir haben ein Problem!“ Damit startet die Mission Boden.
Wieder beginnt alles mit dem Säubern. Danach anschleifen, einige Stellen mit Umwandler versiegeln und anschließend zweimal lackieren.Jetzt ging es ans Laminat verlegen.Ungefähr drei Quadratmeter waren zu verlegen, was grundsätzlich kein Problem darstellen sollte, dachte ich…
Ich wills mal so sagen: Mein 1978er T2-Bus hat weder einen planen Boden noch irgendwo irgendeinen rechten Winkel. Geschweige denn gradlinige Wände und/oder Kanten.
Daher habe ich für drei Quadratmeter eineinhalb Pakete Laminat und über acht Stunden gebraucht. Allerdings sind jetzt auch alle Kanten eingefasst und die Aluminium-Einstiegsleiste ist nahezu perfekt eingepasst. Das war es echt wert!

Stauraum, Abstellflächen und Tankhalterungen…

Der Innenausbau muss nicht nur funktionell sein und schön aussehen. Er sollte vor allem sicher sein! Ich beschloss daher Vollholz zu verwenden (herzlichen Dank an die pandemiebedingte Preisexplosion) und es an den Haltepunkten der Sitzbank zu befestigen.
Damit wir die Konstruktion leicht, stabil und absolut verkehrssicher. Damit es nicht rappelt oder brummt, wird einfach wieder Trittschall verwendet.
Auf den Abstellschrank kommt der abgesicherte Stromverteiler. Den Anschluss macht der gelernte Elektrotechniker. Daneben noch die Trinkwasserpumpe, damit ist der Wasserzulauf fertig. Unter der Ablagefläche wird der Abwassertank mit einem Rohleitsystem aus dem Sanitärbedarf angeschlossen und die beiden Staufächer mit einer Abdeckung versehen.
Ein Spanngurt mit einer Tonne Zugkraft sichert die Kaffeemaschine beim Transport ab.
Damit sind Strom- und Wasseranschlüsse fertig.Ende Oktober haben wir die Kaffeemaschine „Miss Ellie“ in ihr Winterquartier zum Techniker gebracht und ich habe noch die fehlenden Abdeckungen angefertigt. Jetzt sieht das ganze so aus:

Natürlich ist der Ausbau damit nicht abgeschlossen. „Ein bisschen was geht immer“. Und es gibt schon wieder neue Projekte für die Winterpause, auf die ich mich sehr freue…

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Restaurierung und Instandhaltung

Almond auf dem Weg in die Werkstatt!
Bevor es an die Instandhaltung und den Innenausbau ging, musste Almond erst einmal technisch überholt werden.
Vergaserinstandsetzung, Um-Montage der Benzinpumpe, Erneuerung des Benzinfilters, Erneuerung der Tankrohrstutzen-Dichtung, Auspuffreparatur, Anpassung der Heizungsrohre, Abschmieren sämtlicher Achsen und Antriebsteile und einige Kleinigkeiten…
Nach knapp acht Wochen war Almond zurück und es konnte losgehen!

Am Anfang war der Himmel…

Auf meine Frage „Können wir mal eben einen neuen Himmel einziehen?“ reagierte mein Schrauberkumpel mit aufgerissenen Augen und offenem Mund.
„Klar, kein Problem“, antwortete er.  „Du musst nur erst den alten Himmel rausschneiden, die Kanten aufbörteln, alles sauber machen UND die Frontscheibe rausnehmen. Danach wird der Himmel vorne  eingeklebt und gespannt!“ Jetzt hatte ich den offenen Mund und die großen Augen! Trotzdem ging nun mal an einem neuen Himmel nichts vorbei.
Also raus mit dem alten, ebenso wie die Frontscheibe, alles schön sauber gemacht, penibel verklebt und mit sogenannten Foldback-Klammern fixiert. Ich liebe diese Klammern!
Das korrekte Abspannen des neuen Himmels stellte sich als nicht gerade unanspruchsvoll heraus, war aber nach drei Stunden unter telefonischer Hilfestellung eines professionellen Sattlers und mit hingebungsvoll herausgeschrienen Schimpfworten, sowie schmerzenden Fingerkuppen tatsächlich kein größeres Problem :-).
Was soll ich sagen… für das Ergebnis hat es sich allesamt gelohnt!

Kampf dem Nikotin…

Soweit wir das wissen, war unser Almond als Plantagenfahrzeug in Fresno USA eingesetzt. Was soll ich sagen… Wer auch immer das Fahrzeug bewegt hat, war dem Genuss von Rauchwaren schwer zugeneigt. Das leuchtende Orange wich daher im Fahrerbereich mit der Zeit einem gelb-braunen Hornhaut-Umbra. Ich denke, die Anmutung des oberen Fahrertürholms bedarf keines weiteren Kommentars.Mit der Empfehlung eines sehr guten Lackreinigers, guter Musik und eines Zeiteinsatzes von ca. zwei Stunden war auch hier ein ansehnliches Ergebnis zu erreichen.

Freie Sicht für freie…

Die Seitenscheibe der Schiebetür wurde wohl einmal „höchst professionell“ mit einer Tönungsfolie gepimpt. Diese sollte scheinbar auch wieder entfernt werden. Warum hier die Wahl auf Schmirgelpapier fallen konnte, ist uns immer noch schleierhaft. Sei es drum. Zu retten war da leider nichts mehr, aber mit viel Glück gab es bei den „Kleinanzeigen“ jemanden in Duisburg, der just eine solche Scheibe mit entsprechend gut erhaltender Dichtung loswerden wollte. Angerufen, abgeholt und gesäubert, schon konnte das Projekt Scheibe erneuern starten.
Die alte Dichtung wurde rausgeschnitten und glich eher einer Hart-PVC-Einfassung als einem schmiegsamen  Scheibendichtring. Wieder alles gesäubert, mit Brunox versiegelt und anschließend mit guter Vaseline eingesetzt. Fump – Passt.

„Kurze“ Überarbeitung des Armaturenbretts…


Wieder einmal blauäugig wollte ich nur mal das Cockpit wieder auf Vordermann bringen. Ein kurzes Intermezzo, dass ich auf mehrere Tage erstreckte. Am schnellsten war die Reinigung mit Cockpit-/Kunststoffeiniger erledigt. Allerdings gingen dem noch folgende Arbeiten voran:
– Lenkrad abmontieren und Hupen-Schleifkontakt richten
– Lüftung teilweise demontieren, amerikanisches Kleingeld und Magnete bergen und wieder zusammensetzen
– Aschenbecher mehrmals einweichen und Frontplatte von Mittelbraun in schwarz polieren
– Radioschacht sowohl mit Strom, als auch mit Antennen- und Boxenleitungen verkabeln
– überflüssigen, verranzten  Zigarettenanzünder demontieren
– USB-Ladeport anpassen, verkabeln und montieren
– Sicherungskasten prüfen und Sicherungen erneuern
– Hauptlichtschalter ersetzen
– Über die Verkabelung des Warnblinklichtschalters wundern
Ergebnis:

Vielleicht nicht perfekt, aber – wie ich finde – wunderschön!

Kickpanels – aus alt macht anders…

Kickpanels heißen die Abdeckungen hinter der Front im Fußraum. Bei uns sahen sie so aus:
Komplett ausgefranst, die Oberflächen beschädigt und eine sich ablösende Kaschierung.
Der einfachste Weg: Neu kaufen. Unser Weg: Neu verkleiden!
Die Idee zur Umsetzung war schnell klar und ist nicht wirklich neu. Wir haben einen Kaffeebus, also verkleiden wir die Panels mit Kaffeesäcken. Auf der bekannten 3-2-1-Plattform wurden wir auch direkt fündig. Leider waren die sortenreinen Sets teurer als die gemischten. Egal – wir müssen sparen und haben gemischt bestellt. Schon nach kurzer Zeit meldete sich der Anbieter. Es gibt Probleme in der Warenbeschaffung und er hat nur noch die Sorte Costa Rica, ob es ein Problem wäre, wenn alle Säcke das identische Motiv haben…
Nach 48 Stunden der Säcke in der Tiefkühltruhe ging es los.
Panels gesäubert und mit Kleber versehen, Säcke aufgeschnitten, auf Maß gebracht…
Säcke auf Panels angepasst und Kanten mit Foldback-Klammern fixiert. Hab ich schon erwähnt, dass ich diese Klammern liebe? 🙂
Das Ergebnis macht schon ein wenig stolz…
Zusammenfassung:
Kosten neue Kickpanels, schwarz inkl. Versand:  55,00 Euro
Kosten Kaffeesäcke + Kleber + Zeit: 20,00 Euro

Ablagen wie früher…

Es gibt für die alten Busse spezielle Ablagen, die unterhalb des Armaturenbretts angebracht werden. Fast immer sind sie aus Bambus gefertigt. Die wollte ich unbedingt haben!
Kosten für die Originalablagen: ca. 150,00 Euro. Wat? Soviel Geld? Also wieder in die „Kleinanzeigen“ geschaut… „Universalablagen“ ohne Montagematerial 55,00 Euro. Der Verkäufer ist dazu noch um die Ecke.
Da es nicht die Originalteile waren, ergab sich folgende Herausforderung:
Auf der Fahrerseite war nicht genug Tiefe vorhanden, daher musste die Ablage schmaler werden. Flechtwerk aufgetrennt und abgewickelt, Ablage entsprechend gekürzt und die gut gewässerten Bambusstreifen fast fachgerecht wieder angebracht. Viele Grüße an Michi und die Hobbygruppe Körbe flechten im Ferienlager 1991. Ich kann es noch!
Dazu noch ein paar Flacheisen aus dem Baumarkt passend geschnitten und gebogen.
Ich freu mich sehr über das Ergebnis!

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Das Projekt Kaffee-Kultbus

Es geht los…

Vorab:
Mein erstes Auto war ein Passat aus den 80er Jahren. Damit bin ich zwar kein „Schrauber-Neuling“ und halte mich auch für handwerklich einigermaßen talentiert – dennoch musste ich mich an alles neu herantasten. Ich bin heilfroh, dass ich von einem „alten“ Freund, den ich aus den Zeiten der gemeinsamen Jugendbetreuung als Gruppenleiter kenne (immerhin 30 Jahre her), viel Rat und Hilfe bekommen habe. Ohne diese Unterstützung wäre das Projekt erheblich schwieriger und sicher auch kostenintensiver geworden.

Restaurierung
Restaurierung
Ausbau
Ausbau
Das neue Projekt
Das neue Projekt

 

 

 

 

 


Da es einiges zu zeigen gibt, haben wir alles in separate Bereiche unterteilt.
1. Die reine Restaurierung und Instandhaltung von Almond.
2. Der Ausbau, speziell auf unsere Bedürfnisse als Kaffeebus ausgelegt.
3. Das neue Projekt

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Making of: Fotoshooting

Gute-Laune-Shooting mit Kaffee-Kultbus im Sonnenschein

Für uns bedeutet die momentane Zeit kein Stillstand. Im Gegenteil: Wir entwickeln gerade das Kaffee-Kultbus-Konzept weiter, optimieren unsere Arbeitsabläufe und probieren neue Kaffeespezialitäten aus. Wenn die Outdoor-Gastronomie und die Event-Saison wieder anlaufen, wollen wir gut vorbereitet sein.

Kultbus-Wohlfühl-Oase mit neuem Pavillon

Wir haben das schöne Aprilwetter genutzt und den Kaffee-Kultbus auf Hochglanz poliert, um neue Fotos für unseren Flyer und unsere Website zu machen. Na, wie gefällt Euch die kleine Sitzecke unter unserem Pavillon? So könnt Ihr schon von Weitem erkennen, wo Ihr leckeren Kaffee bekommt.

Wir sind bereit. Wir warten nur auf das GO!

Unser Kaffee-Kultbus ist erst Anfang dieses Jahres gestartet. Wir brennen darauf, mit unserem Retro-Bulli durch die Lande zu ziehen und jedem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, wenn er uns sieht.
Auch unsere High-End-Kaffeemaschine freut sich darauf, endlich mal wieder auf Hochtouren zu laufen.
Die Event-Termine, die aufgrund der aktuellen Lage noch nicht abgesagt worden sind, findet Ihr rechts.

Der neue Kaffee-Kultbus-Flyer ist bald fertig.

Bis dahin findet Ihr alle wichtigen Infos und Eckdaten auf unserer Website., die wir übrigens nach und nach um Bulli-Geschichten erweitern. Und falls Ihr jetzt selbst Lust auf eine Spritztour mit einm T2 bekommen habt, schaut doch mal bei „feelgoody.tours“ vorbei. Andrea und Olli sind Freunde von uns, die diese schönen Retro-Bullis vermieten.
Wir können es jedenfalls kaum erwarten, bald wieder mit unserem Kaffee-Kultbus „on the road“ zu sein!

Entschleunigen, lächeln, gut fühlen

Das Start-up-Unternehmen „Feelgoody“ hat sich auf die Vermittlung eines entspannten Lebensgefühls spezialisiert.

In nur einem knappen Jahr ist das Unternehmen gewachsen: Neben dem Verleih der Fahrzeuge gibt es eine
„Feelgoody-Eventbar“ an der hauptsächlich Berliner Weiße ausgeschenkt wird.
Die Unternehmer Andrea Frenkel (v.l.), Christina Baukholt und Yogi Niehaus sind stolz auf ihr Wohlfühlkonzept.

von Ulrike Rauhut
RP-Foto: crei

MOERS | Entschleunigen, lächeln, gut fühlen. Raus aus dem Alltag, rein ins Roadtrip-Abenteuer.
Den Niederrhein und das Ruhrgebiet neu entdecken, auf nostalgische Art.
„Wenn du dich hinter das große Lkw-Lenkrad setzt und das Knattern des Motors hörst, bist du in einer ganz anderen Welt“, schwärmt Andrea Frenkel. „Die Leute winken, warten geduldig, wenn die Schaltung mal hakt, und machen sogar Fotos mit dem kultigen Verkehrsteilnehmer“, erzählt die 47-Jährige.
Seit April 2019 setzt sie deshalb mit ihrem Start-up-Unternehmen „Feelgoody“ auf die Vermittlung dieses entspannten Lebensgefühls. Vier Retro-VW-Bullis zählt ihre Flotte, die sozusagen Familienmitglieder geworden sind. Sunny, Ivy, Brownie und Charles heißen die Racker, alles T2-Modelle aus den 1970er Jahren, liebevoll restauriert, überholt und poliert. Auf dem Gelände an der Rheinberger Straße 404 warten sie, gut geschützt, auf ihren Einsatz. Regen mögen die alten Schätzchen nicht so gerne, deshalb beginnt jetzt im Frühjahr die eigentliche Feelgoody-Saison.
Frenkel erzählt, die Bullis hätten sich nur deshalb so gut gehalten, weil sie die letzten 40 Jahre in Staub-trockenen Gefilden verbracht haben: Im Sunshine-State Kalifornien, USA. „Die könnten Storys erzählen von Lagerfeuerromantik und Cruisen am Meer.“
Die Kunden können nicht nur aus panamabraun, orange-gelb, taigagrün und pastellweiß auswählen. Auch das Innenleben verspricht wahlweise Camping-Ausstattung für den Pärchen-Wochenendtrip oder Achtsitzer für den Freundeskreis-Gruppenausflug. In Zeiten von Vintage-Design und Boho-Chic machen die Bullis auch als Fotokulisse ordentlich etwas her, zum Beispiel für Hochzeiten.
Warum Bullis?
Die Idee mit dem Bulli-Verleih entstand 2017 aus einer traurigen Situation. Der Vater von Andrea Frenkel stirbt und ihr Mann Oliver entgeht nur knapp dem Tod. Aus dem Impuls, sich einen Traum zu erfüllen und das Leben mehr zu genießen, kauft Oliver Frenkel sich einen Oldtimer-Bulli. „Wir sind abends an den Rhein gefahren und konnten einfach mal abschalten“, erzählt Andrea Frenkel. Dem Ehepaar wurde bewusst, wie kostbar das Leben ist und dass man sich mehr Zeit füreinander nehmen sollte. „Achtet auf euch und tut euch etwas Gutes, wann immer es möglich ist“, ist das Motto, das sie aus tiefstem Herzen weiter geben wollen.
In nur einem knappen Jahr ist das Unternehmen gewachsen: Neben dem Verleih der Fahrzeuge gibt es eine „Feelgoody-Eventbar“, an der hauptsächlich Berliner Weiße ausgeschenkt wird. Christina Baukholt sorgt dafür, dass die Bullis mitsamt stromloser Zapfanlage und Paletten-Theke ihren Platz auf kleinen Märkten finden. Ein Team von insgesamt zehn Mitarbeitern hilft dabei, auf Stadtfesten, Firmen-Events oder Festivals das besondere Bier auszuschenken. „Im vergangenen Jahr waren wir auf 15 Veranstaltungen, darunter der Feierabend-Markt in Neukirchen-Vluyn und das Platzhirsch-Festival in Duisburg. Dieses Jahr sind wir bereits für 40 Veranstaltungen gebucht“, berichtet Baukholt. Auf Wunsch wird auch Wein ausgeschenkt oder für das komplette Getränke-Catering gesorgt.
Der Kaffee-Kultbus

„Die Bullis zaubern einfach eine tolle Atmosphäre“, sagt auch Jörg Michael „Yogi“ Niehaus, der mit seiner mobilen High-End-Kaffeemaschine mit „Feelgoody“ kooperiert. Auch der „Kaffee-Kultbus“ lässt sich für öffentliche oder private Veranstaltungen mieten. „Tu, was du liebst“, ist das Motto des Moerser Unternehmers und passt perfekt zu dem, was auch Andrea Frenkel wichtig ist.

Es gibt auch fertige Touren

Auf Wunsch gibt sie ihren Kunden ausgearbeitete Tourenvorschläge an die Hand. Von der Sonntagnachmittags-Rundfahrt am Niederrhein bis zum sechswöchigen Roadtrip quer durch Europa ist alles möglich. Eine Polaroid-Kamera und ein Kassettenrekorder mit Schlagermusik sind mit an Bord, um das Retro-Feeling komplett zu machen. Nur eins braucht man – neben einem Führerschein- für das Bulli-Abenteuer: Zeit. Denn viel mehr als 70 Stundenkilometer schaffen Sunny und Co. nicht. Doch das ist gut so in unseren hektischen Zeiten. Denn so kommt die Gelassenheit von ganz alleine.

Die Story

Unser Kaffee-Kultbus ist eine echte Herzensangelegenheit

Die Idee des Kaffee-Kultbusses hat mit der Faszination für Foodtrucks zu tun. wir lieben gutes, ökologisch sinnvolles Essen und probieren gern mal etwas Neues aus. Auch die lockere Atmosphäre auf Streefoodmärkten ist klasse. Yogi ist bei seinen Auftritten als Sänger der Vier-Mann-Combo „Der Herrensalon“ echt in seinem Element. Aber das Singen ist sein Hobby. Nun möchte er auch beruflich, mehr unter Menschen sein. Tja, und dann kam eins zum anderen …

 

 

„Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten und ihnen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.“
Yogi Niehaus

Der Musiker, die Gastro-Kaffeemaschine und der Bulli

„Wer mich kennt, weiß, dass ich Ideen durchdenke und auf Machbarkeit prüfe. Also erzählte ich einigen Freunden und Bekannten von meiner Idee. Zunächst träumte ich von einem Eiswagen, mit dem ich am Wochenende unterwegs sein wollte. Doch die Auflagen waren mir zu hoch. Dann sprach ich mit einem befreundeten Gastronom, der noch eine Gastro-Kaffeemaschine hatte, die er nicht brauchte. Gute Freunde von mir haben einen Bulli-Verleih. Und plötzlich passte alles zusammen: Die moderne Hybrid-Siebträgermaschine im über 40 Jahre alten VW T2-Bus – und mein geselliges Gastgeber-Herz schlägt höher, als hätte ich nie etwas Anderes gemacht.“

Die kultige Kaffee-Bar hält da, wo Sie es wollen

Nach einer Schulung durch einen Kaffee-Sommelier und einem Probedurchlauf in privatem Rahmen wussten wir, worauf es ankommt. Als Kaffeeliebhaber haben wir schnell den „richtigen“ Kaffee und verschiedene Milchsorten gefunden. Auf Wunsch gibt es Kuchen und Muffins. Und das Beste ist: Unser gesamtes Equipment passt prima in den Bulli. Die Kaffeemaschine hinten im Heck und schon kann es losgehen mit dem „Kaffeegenuss on the road“.

 

Der Kaffee-Kultbus ist ein Gute-Laune-Macher auf jeder Veranstaltung

Unser Ziel ist es, an vielen schönen Orten guten Kaffee zuzubereiten und gute Laune zu verbreiten. Und weil es uns einfach Freude macht, stehen wir selbst an der Kaffeemaschine. Wenn es mehr Veranstaltungen werden, brauchen wir natürlich Unterstützung – und irgendwann vielleicht auch mehrere Kaffee-Bullis. Aber wir gehen das Ganze langsam an und schauen, was sich wie entwickelt. Das Schöne ist, dass wir bei jedem Event dazulernen und unsere Abläufe selbst so optimieren können, wie wir es möchten. Die Hauptsache ist, nicht den Spaß an der Sache zu verlieren.

Ob Werbemittelhändler, Sänger oder Kaffee-Kultbus-Chef – ich möchte das Leben genießen und Glücksmomente schaffen

Yogi: „Der Auslöser, ein zweites Standbein aufzubauen, war mein Zusammenbruch. Ein akuter Drehschwindel gepaart mit starkem Bluthochdruck.
Mir wurde klar: So wie bisher kann es nicht mehr weitergehen, ich werde etwas ändern!
Das war der Moment, an dem ich begann, aktiv zu werden und umzudenken. Interessanterweise hat sich seit der Entscheidung, neue Prioritäten in meinem Leben zu setzen, vieles gefügt.
Natürlich bleibe ich weiterhin in der Werbemittelbranche. Aber der Markt hat sich verändert. Die Rahmenbedigungen haben sich durch immer neue Verordnungen, Gesetze und Umweltschutzbestimmungen verschärft. Auch wenn ich ein sehr gutes Netzwerk und langjährige Kooperationspartner habe, ist das Geschäft für einen Einzelkämpfer härter geworden. Der Kaffee-Kultbus ist mein Ausgleich zum harten Werbemittelgeschäft.“

Falls Sie den Kaffee-Kultbus und uns live erleben möchten, rufen Sie mich gern an unter 0172/7682213. Oder senden Sie eine E-Mail an yogi[@]kaffee-kultbus.de.